Memory – Present – Future:

Mit der Vergangenheit in die Zukunft

2021/22: Rückblick und Aufbruch

Neue Veranstaltungen und Aktionen in Planung:

«Tel Aviv stories» 

Zeitgenössische hebräische Poesie

Spuren der Vergangenheit: «Exil Shanghai» 

Aus der Serie: "Tel Aviv Stories". | Bild: Miklós Klaus Rózsa
Aus der Serie: "Tel Aviv Stories". | Bild: Miklós Klaus Rózsa
Aus der Serie: "Tel Aviv Stories". | Bild: Miklós Klaus Rózsa
Aus der Serie: "Tel Aviv Stories". | Bild: Miklós Klaus Rózsa

Programm-Rückblick: 2020/21: Multidisziplinäre Veranstaltungsreihe zu Erinnerung in Zukunft

Shoahdenkmal in Budapest |  Fotografie: Miklós Klaus Rózsa
Shoahdenkmal in Budapest | Fotografie: Miklós Klaus Rózsa

In unserer ersten, interdisziplinären Veranstaltungsreihe führten wir in Zürich im Zeitraum eines Jahres (wegen Corona bis Mitte 2021 verlängert) sechs Veranstaltungen durch, welche im Themenfeld Erinnerung-Gegenwart-Zukunft gesellschaftsrelevante Fragen aufgriffen, die Leben und Kultur der jüdischen Minderheit international, in Europa und insbesondere in der Schweiz und damit verbunden die europäische, Schweizer und Zürcher Mehrheitsgesellschaft betreffen. Das besondere Grundprinzip dieser Anlässe, die Bildende Kunst, Fotografie, Literatur, Gespräche und Interaktionen mit dem Publikum und auch Kulinarik-Kultur umfassten, betraf sowohl die inhaltliche Fokussierung wie die Wahl der Veranstaltungs-Formate.

Die Reihe war multiperspektivisch angelegt, bezog verschiedene künstlerische Verfahren mit ein und erkundete Diskursformen abseits des Mainstreams. In diesem Sinne wurde die erste BabelKultur-Reihe zu einem Forum für den Austausch von Gedanken und Ideen, kreativen Inputs und nicht zuletzt geselligem Beisammensein. Die Veranstaltungen waren mehrteilig und auf Austausch und Interaktivität angelegt; ungleich herkömmlicher Veranstaltungen enthielten sie neben Podien, Performances und Präsentationen stets auch Elemente, in denen die Besucher/innen eingeladen wurden, selbst aktiv zu werden und sich mit ihren Fragen und Ideen einzubringen. Ein wichtiger Fokus wurde auf die Zeit gerichtet, die Publikum und (Bühnen-)Gäste miteinander verbringen, um Raum für Diskussionen und Vernetzung zu schaffen.  

Stolpersteine in Zürich | Fotografie: Miklós Klaus Rózsa
Stolpersteine in Zürich | Fotografie: Miklós Klaus Rózsa

Nach unserer Veranstaltung über Shoah-Denkmäler in der Schweiz wurde auf Initiative von Roman Rosenstein und Res Strehle ein Verein gegründet, der innert kurzer Zeit bewirkte, dass in der Stadt Zürich die ersten Stolpersteine gesetzt wurden. Am 27. November 2020 fanden die ersten Steinsetzungen statt; hier ein kurzer Film, aufgenommen von Miklós Klaus Rózsa: 



Erinnerung braucht einen Raum, sonst erlischt sie.

Das Unsagbare braucht eine Sprache, sonst wird es verschwiegen.

Die Vergangenheit braucht eine Zukunft, sonst erdrückt sie einen.