Der Verein BabelKultur

Um unsere Idee breiter und solider abzustützen, haben wir den Verein BabelKultur gegründet. Der Zweck des Vereins ist es, zunächst mit Veranstaltungen Gespräche und Austausch rund um Fragen des Judentums in der Schweiz zu fördern. Zugleich verfolgt der Verein das Ziel, in Zürich ein unabhängiges Zentrum für Jüdische Kunst und Kultur zu gründen, von dem wichtige Impulse zu kulturellen und gesellschaftli­chen Fragen ausgehen sollen. Der Verein mit Sitz in Zürich verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

Wie bereits in der fünfteiligen Veranstaltungsreihe 2020 streben wir in Form von Kooperationen oder Projekten die Zusammenarbeit mit Organen, Institutionen oder Personen an.

Möchten Sie unsere Idee unterstützen – oder unsere Veranstaltungsreihe konkret unterstützen? Interessieren Sie sich, in unserem Verein mitzuwirken? Schreiben Sie uns an info@babelkultur.ch.

 

 

Café Babel

An allen Abenden der Veranstaltungsreihe 2020 verwandelt sich der entsprechende grosse Veranstaltungsraum mit Bühne, in welchem sich auch die Bar der Photobastei befindet, vorgängig, ab Nachmittag, in das jüdische Café Babel mit entsprechenden Backwaren, Süssigkeiten und einer stilgerechten Einrichtung. Die Photobastei hält in einem Raum auch eine Bibliothek bereit, die kostenlos und ohne Anmeldung frequentiert werden kann, und die Photobastei ermöglicht uns, diese Bibliothek mit entsprechenden Büchern zu erweitern. Wir laden die Öffentlichkeit ein, diese Räumlichkeiten also nicht nur bezüglich Veranstaltung zu besuchen, sondern auch für ein geselliges Beisammensein, den persönlichen Austausch vor und nach dem eigentlichen Hauptanlass. 

Wer wir sind

Idee/Konzept/Projektleitung

Bettina Spoerri, geboren 1968, aufgewachsen in Basel und Zürich, Schriftstellerin und Kulturvermittlerin, lebt seit 1987 in Zürich. Sie hat in Zürich, Berlin und Paris Literatur, Philosophie, Musik- und Filmwissenschaft studiert, am Deutschen Seminar der Universität Zürich als wissenschaftliche Assistentin gearbeitet. 1998 Promotion in Kulturwissenschaft. Sie konzipierte und organisierte, neben der Tätigkeit als Universitätsdozentin, Moderatorin, Kulturkritikerin und Redaktorin der Neuen Zürcher Zeitung, bereits mehrere Veranstaltungsreihen und Ausstellungen von A bis Z (u.a. leitete sie das Gesprächsforum Züri Littéraire, verantwortete das literarische Kuratorium der Wanderausstellung Swiss Lib. von Pro Helvetia zu Schweizer Gegenwartsliteratur in Mittel-/Osteuropa, co-kuratierte Ausstellungen des Jüdischen Museums in Hohenems, kuratierte das Kunst-Macht-Freiheit-Festival der Künste in Biel, leitete die Solothurner Literaturtage, entwickelte und organisierte das internationale Festival Neonfische u.v.a.m.). Sie wirkte 2005-2012 als Mitglied im Verwaltungsrat der Museumsgesellschaft/Literaturhaus Zürich und in mehreren Gremien und Kommissionen, heute ist sie Vorstandsmitglied des Cinema Jahrbuchs und Präsidentin der Bibliothekskommission der ICZ). Seit 2013 leitet sie in Teilzeit das Aargauer Literaturhaus und verantwortet Programm, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit. Veröffentlichung literarischer Texte und Auftritte seit rund 25 Jahren, zuletzt: Konzert für die Unerschrockenen; Herzvirus (beide: Braumüller, 2013 bzw. 2016). Auszeichnung mit dem Werkjahr Kanton Zürich 2017.

Vgl. www.seismograf.ch.

 

 

Miklós Klaus Rózsa, geboren 1954, ist freischaffender Fotograf, Publizist und politischer Aktivist. Er kam als Kind mit seinen Eltern, die in Budapest bzw. Auschwitz die Shoah überlebten und 1956 aus Ungarn flohen, in die Schweiz. Ausbildung als Fotograf an der Kunstgewerbeschule Zürich (heute ZHdK), danach Arbeit als Fotoreporter, Aufbau eines eigenen Fotostudios, Gründung der Presseagentur Multimedia Photoscene AG, Arbeit als Kameramann, Veranstaltungstechniker, Videoproduzent, Mitarbeit bei der Produktion von rund 50 Schweizer Filmen. Er arbeitete u.a. für Associated Press, die Magazine «Salz & Pfeffer», «Klartext», Schweizer Radio und Fernsehen, «Volksrecht»/»P.S.» sowie diverse Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Rozsa engagierte sich aktiv in diversen sozialpolitischen Zusammenhängen, u.a. in der Gruppe «augenauf» als Pressesprecher. Er war Präsident der Journalistengewerkschaft «Comedia» (1999-2005), Präsident des Zürcher Gewerkschaftsbundes und Mitglied des Schweizer Presserats. Der Fokus seiner fotografischen Arbeit lag über Jahrzehnte u.a. auf der Dokumentation sozialer Bewegungen und politischer wie gesellschaftlicher Aktionen, seine politisch-gesellschaftliche Arbeit u.a. auf neuen Formen des Antisemitimus. Jüngste Publikationen: Beton brennt. LIT Verlag, Wien 2011; Kampf um Freiräume. Hg. von Wien Museum. Czernin Verlag, Wien 2012; Miklós Klaus Rózsa. C-Press und spector books, Zürich und Leipzig 2014; Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf. Regie: Erich Schmid. CH 2016; Verheerende Bilanz. Der Antisemitismus der Linken. Klaus Rózsa und Wolfgang Seibert zwischen Abkehr, kritischer Distanz und Aktivismus. Johannes Spohr. Neofelis Verlag, Berlin 2017. Ausstellungen als Künstler u.a. in Zürich, Leipzig, Budapest u.a.m. Vgl. www.photoscene.ch

Bettina Spoerri, Dr. phil.

Präsidentin

 

spoerri@photoscene.ch

 

Bild: MKR

Miklós Klaus Rózsa

Vize-Präsident, Aktuar

 

rozsa@photoscene.ch

 

Bild: Spoerri